Das Kleine vor dem Grossen… Das Lokale vor dem Nationalen und dem Globalen… Nachhaltig in die Zukunft in einer offenen Gemeinschaft freier Menschen… Das sind wir… Wir sind HOMO LIBER.

Der Verein HOMO LIBER (gegründet im Oktober 2021) setzt sich für dezentrale Strukturen in Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft ein. Er ist der Überzeugung, dass die zunehmende Konzentration von Macht, die global sowie regional zu beobachten ist, die grösste Gefahr für ein freies, selbstbestimmtes Leben der Menschen sowie für vielfältige Lebensweisen darstellt. Der Verein gründet seine Überzeugung in der Einsicht, dass der freie Mensch – der HOMO LIBER – sich nur dann entfalten kann, wenn keine übergeordnete Macht sein Dasein bestimmt. Um dieses Ziel zu erreichen, lancieren wir Kampagnen und Projekte; organisieren Vorträge und Kundgebungen und erarbeiten Alternativen, die die bestehenden Machtstrukturen überflüssig machen.

Jeder aufmerksame Beobachter der Zeitgeschichte wird es mittlerweile mitbekommen haben: Am Horizont eilt ein neuer Totalitarismus auf uns zu; angetrieben durch die Digitalisierung, die ungeahnte Möglichkeiten der Kontrolle geschaffen hat und noch weitere schaffen wird. Die Zeit ist nun gekommen, in der jeder Mensch sein Leben wieder selbst in die Hand nimmt. Freie Menschen wollen nicht bloss Nummern in einer digitalen Gesellschaft sein!

Die Politiker werden nicht müde, die Alternativlosigkeit ihrer Politik zu bekunden. Aber das ist eine glatte Lüge! Es gibt Alternativen. Sie stehen uns bereits jetzt zur Verfügung. Wir müssen sie nur noch umsetzen.

Konkret heisst das:

Dezentrale politische Strukturen

Kleinräumige politische Strukturen ermöglichen basisdemokratische Entscheidungen und bilden daher die einzige Möglichkeit einer echten, direkten Demokratie. Das Machtgefälle zwischen Staat und Bürger ist gering, was die negativen Folgen der Macht und ihres Missbrauchs bestmöglich eindämmt.

Deshalb unterstützen wir die Stärkung der Gemeinden und fordern Teil-Autonomie für die Quartiere der Städte.

Dezentrale wirtschaftliche Strukturen

Wir bekennen uns zur simplen Einsicht, dass nicht nur Staaten, sondern auch Privatpersonen und privat geführte Unternehmen zu mächtig werden können.

Seit einigen Jahrzehnten lässt sich eine gravierende Verschiebung der Machtverhältnisse hin zu grossen Unternehmen und wenigen Superreichen beobachten. Exemplarisch zeigt sich diese Verschiebung im Aufstieg der Big-Tech-Companies und dem enormen Einfluss der grossen Investmentfirmen, die zusammen mit den grossen Medienhäusern die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Geschehnisse dominieren.

Wir erachten die Verkleinerung der tragenden wirtschaftlichen Strukturen als unerlässlich. Das lokale Kleinunternehmen ist dem multinationalen Konzern vorzuziehen.

Wir setzen uns deshalb für wirtschaftliche Rahmenbedingungen ein, die es dem Kleingewerbe ermöglichen, zu überleben und wieder aufzublühen.

Medien

Der Einfluss der Medien auf das Denken, Fühlen und Tun der Menschen kann im digitalen Zeitalter nicht überschätzt werden. Die Menge und die Geschwindigkeit der Informationen, die uns tagtäglich ereilen, führen dazu, dass die Welt ausserhalb des eigenen Bezugsrahmens in noch nie dagewesener Intensität dargeboten wird. Die Lebenswirklichkeit wird durch die Medienwirklichkeit verdrängt.

Diese Entwicklung ist genau dann besonders gefährlich, wenn die mediale Berichterstattung weitgehend durch die grossen Medienhäuser erfolgt.

Wir fordern eine Pluralisierung der Medien. Die Medienvielfalt muss wiederhergestellt werden! Das bedeutet in einem ersten Schritt, dass die kleinen, lokalen und unabhängigen Medien unterstützt werden müssen.

Finanzsystem

Wir streben eine Reform des Finanzsystems an. Das grossräumig organisierte Schuldgeldsystem hat ausgedient, weil es in seiner Spätphase immer dazu führt, dass sich das Geld in den Händen einiger weniger kumuliert.

Wir unterstützen ein Vollgeldsystem, idealerweise gepaart mit zahlreichen lokalen und einigen digital-dezentralen Währungen. Das digitale Zentralbankgeld, das als Plan bereits in den Schubladen der Politiker liegt und nur auf Umsetzung wartet, lehnen wir grundsätzlich ab. Das Bargeld muss als Möglichkeit erhalten bleiben.

Landwirtschaft

Eine Reform der Landwirtschaft ist längst überfällig. Wir unterstützen den Umbau der industriellen Landwirtschaft in (auch kleinräumige) Permakulturen, da diese, obwohl sie mehr Arbeitsaufwand generieren, auf den Quadratmeter gerechnet mehr Ertrag abwerfen.

Ausserdem bieten Permakulturen für verschiedenste Arten von Tieren einen naturnahen Lebensraum und für Menschen die Möglichkeit einer sinnvollen Beschäftigung.


Es gibt viel zu tun. Wir brauchen eine Revolution! Aber keine Revolution von oben, die nur darin besteht, dass die bestehenden Machtpositionen von anderen Personen mit einer anderen Agenda besetzt werden. Wir brauchen eine Revolution von unten, die aufzeigt, dass alternative Lebensweisen nicht nur möglich, sondern sogar erstrebenswert sind.